Lebensversicherung - ein weites Feld

Spricht man von Lebensversicherung im Angebot der Versicherer, so wird man erst einmal differenzieren müssen: Welche Lebensversicherungen sind gemeint? So genannte Risiko - Lebensversicherungen vielleicht? Oder doch die Kapitalbildende Lebensversicherung auf dem Markt? Letztgenannte Lebensversicherung kennt zwei Arten von Versicherungsfällen, den Erlebensfall und den Todesfall, während die Risiko - Lebensversicherungen nur im Todesfall zahlen. Das bedeutet: Die Risiko - Lebensversicherungen zahlen dann, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb der Laufzeit der Lebensversicherung stirbt, Geld an die Begünstigten aus der Lebensversicherung, meistens an die Angehörigen. Eine Kapitallebensversicherung macht dasselbe, zahlt jedoch nach der Ablaufzeit auch Geld aus, wenn der Versicherungsnehmer noch lebt und zwar mit Zins und Zinseszins. Die Kapitalbildende Lebensversicherung taugt daher beispielsweise auch für die private Altersvorsorge.

Lassen wir die Risiko - Lebensversicherungen einmal außer Acht und sehen wir uns die Kapitallebensversicherung etwas genauer an. Sie schließen eine dieser Lebensversicherungen ab und zahlen fortan Ihre Beiträge. Nach Ablauf der Lebensversicherung bekommen Sie dann Ihr Geld. Das ist das Grundprinzip, das für die Kapitalbildende Lebensversicherung gilt. Allerdings existieren diverse Unterschiede, schaut man sich Kapitallebensversicherung und Kapitallebensversicherung im Lebensversicherungsvergleich an. Bei solch einem Lebensversicherungsvergleich im Netz, für den man einen Lebensversicherung Rechner nutzen kann, stoßen Sie auf diverse Varianten: Neben der klassischen Kapitallebensversicherung sind etwa die Fondsgebundenen Lebensversicherungen und die Britische Kapitallebensversicherung auf dem Markt. Möchte man sich die Unterschiede bei den einzelnen Varianten der Lebensversicherungen genauer ansehen, so helfen folgende Fragen:

In welche Dinge darf die Versicherungsgesellschaft die Beiträge, die sie für eine Lebensversicherung vom Versicherungsnehmer erhält, investieren?

Wie hoch ist die garantierte Rendite auf das in die Lebensversicherung eingezahlte Geld "oder" mit welchem Zinssatz wird mein eingezahltes Geld bei der jeweiligen Kapitallebensversicherung mindestens verzinst?

Geht es um Antworten auf die erste Frage, so ist der Aktienanteil entscheidend, in den ein Anbieter von Lebensversicherungen das ihm übertragene Geld investieren darf. Bei der klassischen Kapitallebensversicherung beträgt der maximale Beitragsanteil, der in Aktien investiert werden darf, 35%. Dieser Anteil liegt bei den anderen Varianten der Kapitalbildenden Lebensversicherungen höher: Bei der Fondsgebundenen Kapitallebensversicherung liegt er etwa bei 100%, bei der Britischen Lebensversicherung - eine Kapitalbildende Lebensversicherung im Angebot, die auf britischem Recht fußt - beträgt der in Aktien investierte Beitragsanteil meist zwischen 40% und 70%. Je nachdem, wie hoch der Anteil ist, der bei den einzelnen Lebensversicherungen in Aktien investiert werden darf, steigt die Renditeerwartung, andererseits jedoch auch das Risiko. Aktienwert kann gewaltig steigen, aber eben auch gewaltig sinken. Ein wahnsinnig hohes Risiko haben Sie dennoch selbst bei der Fondsgebundenen Lebensversicherung nicht, weil gewisse Vorsichtsmaßnahmen greifen. Die Rendite ist bei ihr meist höher als bei der klassischen Kapitallebensversicherung. Schauen Sie es sich im Lebensversicherung Rechner an. Andererseits bieten zwar all die Lebensversicherungen den Bestandsschutz für das von Ihnen gesparte Geld, doch - das ist das Risiko - bietet nur die klassische Kapitallebensversicherung eine sehenswerte Mindestverzinsung, die Sie in jedem Fall nach Ablauf der Lebensversicherung auf das Gesparte erhalten.

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