Die
Gesetzliche Krankenversicherung - abgekürzt: GKV - gehört wie etwa
die gesetzliche Rentenversicherung zu den Sozialversicherungen in Deutschland.
Als Krankenversicherung dient die Gesetzliche Krankenversicherung vor allem
Arbeitnehmern, Studenten oder Beziehern staatlicher Ersatzeinkommen als Sicherheit
dafür, im medizinischen Notfall die notwendigen medizinischen Leistungen
finanziert zu bekommen. Bei Arbeitnehmern und im Fall der Inanspruchnahme staatlicher
Leistungen wird der Beitrag für die Gesetzliche Krankenversicherung direkt
einbehalten; Selbstständige und Freiberufler können diese Krankenversicherung
vor allem dann als freiwillige Krankenversicherung abschließen, wenn sie
zuvor eine Gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen hatten, oder aber sie
entscheiden sich für eine Private Krankenversicherung. Anbieter der gesetzlichen
Krankenversicherungen sind Krankenkassen wie etwa die Techniker Krankenkasse,
die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) oder die Barmer Ersatzkasse. Der Beitragssatz
für die Gesetzliche Krankenversicherung wurde im Rahmen der Gesundheitsreform
2007 vereinheitlicht und liegt ab 2009 bei 15,5%. Das Geld für die gesetzliche
Krankenkasse wird nun in einen Gesundheitsfonds ein- und von dort aus an die
Krankenkassen ausbezahlt. Das soll für mehr Gerechtigkeit sorgen; vorab
war die Krankenversicherung im Vorteil, die einen hohen Prozentsatz relativ
gesunder Mitglieder besaß; im Krankenkassenvergleich der Anbieter gesetzlicher
Krankenversicherung konnten sie dadurch Ausgaben sparen und besonders günstige
Beiträge bieten. Trotz der festgelegten Beitrags-Prozentsätze hat
die Gesetzliche Krankenversicherung nach wie vor die Möglichkeit, einen
gewissen Teil der Beiträge an die Versicherten zurückzugeben, falls
die Wirtschaftslage es erlaubt. In schlechten Zeiten kann die jeweilige gesetzliche
Krankenversicherung einen Zusatz von maximal einem Prozent des sozialpflichtigen
Einkommens der Versicherten verlangen; die Versicherten erhalten dann jedoch
ein gesondertes Kündigungsrecht. Sie können dann überlegen, ob
sie sich für eine andere gesetzliche Krankenversicherung oder für
eine Private Krankenversicherung entscheiden.
Strengt man für die Gesetzliche Krankenversicherung Vergleich an, so
dürften die Unterschiede in den Beitragssätzen zukünftig geringer
ausfallen, wobei sich dennoch nach wie vor ein Vergleich zwischen Krankenkasse
und Krankenkasse lohnt. Falls Sie tatsächlich für die Gesetzliche
Krankenkasse Vergleich anstreben und dabei vor allem finanzielle Aspekte im
Auge haben, so sollten Sie eventuell schauen, wie gut die Krankenkassen in
den letzten Jahren gewirtschaftet haben. Werfen Sie darüber hinaus aber
auch einen Blick auf die Leistungen, die Ihnen die jeweilige Gesetzliche Krankenversicherung
bietet. Zwar sind die grundsätzlichen Basisleistungen der Gesetzlichen
Krankenversicherung - die im Sozialgesetzbuch definiert wurden - mittlerweile
annähernd gleich, geht es allerdings um GKV - Zusatzleistungen und Serviceorientiertheit,
so herrschen nach wie vor Unterschiede zwischen GKV und GKV, die man sich
auf Gesetzliche Krankenversicherung Vergleich - Seiten durchaus einmal ansehen
könnte. Wer als Nicht-Pflichtversicherter die freiwillige Krankenversicherung
in der GKV wählt, sollte sich zudem Gedanken darüber machen, ob
er einen verbilligten Tarif für die Gesetzliche Krankenversicherung wählt,
bei dem im Krankheitsfall kein Krankengeld gezahlt wird, oder ob er monatlich
etwas mehr investiert, um das Recht auf Krankengeld zu erwerben. Sinn machen
kann der Verbleib in der GKV für den Freiberufler oder den Selbstständigen
insbesondere, weil Familienangehörige ohne eigenes Einkommen ohne Zusatzkosten
mitversichert sind; wählt er die Private Krankenversicherung statt der
GKV, so ist das nicht der Fall.